Offroad!

Einen Wrangler zu fotografieren macht aus mehreren Gründen richtig Laune. Erstens sind es naturgemäß flexiblere Autos, die man auch mal ein bisschen verrenken kann und zweitens zwingt sich die Wahl einer eher naturbelassenen Umgebung auf. Also rein in den Wald und das Fahrzeug für einen Arbeiten lassen.

Mit einer schön sauberen Karosserie hat man einfach fantastische Reflexionen, mit denen man arbeiten kann. Die dicken Reifen, die schön laubig sind, ergeben einen herrlichen Kontrast. Die lichter ergeben noch ein paar coole Highlights.

Warum haben wir die Fotos gemacht? Das Auto wurde privat verkauft und die Fotos waren eine Art Testlauf, wie sehr professionelle Fotografien das Interesse potentieller Käufer steigern. Es lässt sich natürlich schwer sagen, ob es mit normalen Handyfotos ähnlich schnell gegangen wäre (das Auto hat schon den Besitzer gewechselt), aber bei rund 2-3 Stunden Arbeitsaufwand ist nicht viel verloren. Vor allem bei hochpreisigen Autos würden sich professionelle Fotos anbieten, weil die Fotos der Wertigkeit des Autos entsprechen.

 

Hier sehen Sie noch einen Vorher/Nachher Vergleich.

WUUX Surfboards: Homepage

Wie versprochen - und zwar deutlich früher - gibt es hier den Beitrag zur Homepage von WUUX Surfboards. Hand aufs Herz, das war ein richtig cooles Projekt und zwar für ein unglaubliches Produkt. Die Boards sind nämlich nicht nur schön, sondern auch federleicht, robust und toppen das Ganze noch mit einer hervorragenden Performance.

Alles ist handmade in Salzburg und hat auch noch Geschichte. Die Traditionstischlerei der Eltern und Großeltern hat sich zu einer Kunstschmiede für Surfboard-Unikate entwickelt.

In die Homepage ist diese Tradition, aber auch der besondere Lifestyle der Marke, eingeflossen. Mit einfachsten Mittel und viel Kreativität haben wir die Seite gemeinsam aus dem Boden gestampft und auch gleich einen Shop mit angehängt.

Hier sehen Sie einen Auszug der Seiten. Alle sind zu den original Seiten verlinkt. Besonders empfehlenswert ist die "Sisterboards"-Seite. Diese spiegelt die Leidenschaft und Detailverliebtheit des Gründers wider.

Sisterboards

Modellübersicht

About

Shop

WUUX Surfboards: Shooting

Morgens ist es am kältesten. Untertags, wenn die Sonne scheint, kann es schon mal wärmer werden - ein bisschen zumindest. Trotzdem werden in dieser zugigen Werkstatt die beeindruckend schöne Surfboards geshaped. Um eines vorweg zu nehmen: ich war nicht am Meer sondern nur einen Katzensprung von Salzburg entfernt.

Hier in Grödig bei Salzburg entstehen die mittlerweile weltweit bekannten Holzboards, die sich bisher vor allem bei Riversurfern einen Namen gemacht haben. Erst seit kurzem wird exportiert - nämlich ans Meer. Die dort steigende Nachfrage hat dazu geführt, dass eine neue Homepage her musste, die wir von Beginn an mitgestaltet und umgesetzt haben.

Für diese Homepage mussten noch ein paar coole Werkstatt-Fotos gemacht werden. Einen Auszug kann man auf dieser Seite sehen. Die Homepage wir in den nächsten Tagen vorgestellt.

Besuch im Kloster

Ein kontemplativer Ort

Wie schaut der Alltag in einem Kloster aus? Dieser Frage sind die Salzburger Nachrichten im Stift St. Florian nachgegangen. Die Fotos zu dieser Reportage durfte dann ich machen. Dazu habe ich einen SN-Journalisten, der sich für mehrere Tage in einem Kloster unweit von Linz einquartiert hat, aufgesucht und seinen Alltag festgehalten. Hintergrund: Wie fühlen sich Aussteiger und was bewegt Menschen dazu, ihr Leben wie sie es kennen hinter sich zu lassen.

Spannende Frage und noch spannender Ort um dieser Frage nachzugehen. Nicht wenige Kloster bieten für verschiedene Zeiträume eine Unterkunft an - sozusagen Mönch auf bestimmte Zeit. Hinter teilweise bis zu sechs Meter dicken Mauern betritt man definitiv eine andere Welt.

Obwohl Religion immer ein heikles Thema ist kann ich tatsächlich sehr dazu raten, dass man so eine Erfahren zumindest nicht sofort ablehnt. Ein Kloster bietet einfach eine einzigartige Atmosphäre, um zu sich zu finden und einmal richtig abzuschalten. Vielleicht noch soviel: Als nicht gläubiger Mensch habe ich diesen Besuch sehr geschätzt und würde ihn nur ungern missen wollen.

Für jeden Kloster-Interessenten gibt es hier den Link: Stift St. Florian

- Philipp Lublasser

"Gockeln auf Sockeln"

Wiens Monument Valley

Mit den Salzburger Nachrichten durfte ich eine Tour durch Wien machen. Ziel war es, so manch zweifelhaften Helden ins Bild zu setzen, der - mancher zurecht, andere zu unrecht - eines der begehrten Podeste erklommen hat.

Man mag von den dargestellten Personen halten, was man möchte, die Tour war auf jeden Fall richtig fein. Bildtechnisch hat sie einiges hergegeben, trotz des verhangenen Himmels. Die Fotoauswahl beinhaltet übrigens lediglich die skurril Fotos, 

Den Artikel finden Sie hier (ein SN-Online Abo ist aber Voraussetzung): Gockeln auf Sockeln

- Philipp Lublasser

Aus gegebenen Anlass ...

... wird der Blog reaktiviert!

Mittlerweile liegen knapp fünf Jahre Selbstständigkeit hinter uns. Natürlich gab es Höhen/Tiefen, Euphorie/Zweifel etc. Trotzdem können wir auf eine geniale Zeit zurückblicken, mit wirklich großartigen Projekten mit noch cooleren Menschen. Wir konnten viele einfach nur schöne Projekte umsetzen und auch ein paar, die wieder auf den Boden bringen, was so manch kurzer Erfolg beflügelt hat.

Dieser Blog, oder News, wie man will, soll Ihnen zeigen, was wir eigentlich gemacht haben und woran wir aktuell arbeiten.

Der Blog soll aber auch uns immer daran erinnern, wo unsere Wurzeln liegen und wohin wir uns entwickeln.

Vorweg kann man über diese Arbeit sagen, dass sie einem in derart unterschiedliche Welten eintauchen lässt und immer wieder überrascht. Zu Anfang kann diese Flexibilität und Spontanität eine echte Herausforderung sein, die man mögen sollte und der man sich gerne stellt. In der Größenordnung, in der wir uns bewegen, ist man nicht selten Grafiker, Fotograf, Texter, Unternehmensberater, PR-Berater, Marketingmensch, Persönlichkeitscoach und nicht zuletzt Psychologe.

Von Zeit zu Zeit ist das sicher recht anstrengend, die meiste Zeit aber einfach schön und ein Zustand, für den man sehr dankbar ist. Man kann sich in jede beliebige Richtung entwickeln, neue Unternehmen gründen und mit den fantastischen Menschen, die man kennengelernt hat, neue Wege bestreiten ... und auch wieder auf alte Wege zurückkehren. Tatsächlich steht dabei die Freude an der Sache im Zentrum. Dafür braucht es einfach Überzeugung, Antrieb und Freude. Erfüllende Arbeit schenkt Kraft!

Soviel dazu ... ab jetzt gibt es wie gesagt Updates, so regelmäßig wie es die Zeit erlaubt. Grundsätzlich wird sich der Inhalt, wie bereits erwähnt, aus bereits abgeschlossenen Inhalten, aktuellen Projekten und persönlichen Geschichten zusammen setzen. Gelegentlich möchten wir auch einen Max Mustermann etwas detaillierter betrachten, immerhin begleitet er uns schon seit mehr als drei Jahren. Das Titelbild des Eintrags ist übrigens der erste Mustermann überhaupt.

- Lublasser Werbeagentur

Mein Olivenbaum Gutschein

Hilfe für Griechenlands Kleinbauern: Eine gute Idee wächst und gedeiht

Am Anfang eines guten Projektes steht eine Emotion. Diese führt zu Gedanken. Und diese spinnt sich zu einer Idee. So geschah es im Herzen eines „Standlers“, also eines Marktfahrers, der mit seinem fleißigem Team an seinem Markstand feinste mediterrane Bio-Produkte anbietet: Getrocknete Tomaten, saftige Oliven und goldenes Olivenöl. Woche für Woche, bei Wind und Wetter, 52 Wochen im Jahr. Hinter dieser Arbeit steckt eine Passion für hochwertige Lebensmittel, das ist selbstverständlich. Aber auch die Liebe zum Menschen. Zu den Kunden, die sich über die beste Qualität freuen, die man mit jedem Bissen schmeckt. Aber auch zu den Mitmenschen, den Lieferanten, den Bauern. Das wunderbare Olivenöl etwa stammt seit jeher aus Südgriechenland, aus dem Hochplateau des Peloponnes. Hier bestellen die Bauern ihre Felder, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, noch auf traditionelle Art und Weise. Ebenso ursprünglich geht die Produktion ihres begehrten Olivenöles vonstatten. Ernte und Herstellung sind mühsam und im Vergleich zu großen Produktionsmechanismen kostspielig. Mehr und mehr drängen die fatalen Auswirkungen der Finanzkrise die Kleinbauern dazu, auf billigere Produktionsverfahren umzusteigen.

Gemeinsam ein Zeichen setzten

Anstatt tatenlos zuzusehen, wie die Tradition und die Qualität dieses wertvollen Olivenöles verloren geht, wird gehandelt. Die Idee, den Bauern direkt und unmittelbar unter die Arme zu greifen, entsteht. Der Wunsch, den Kunden als Partner zu gewinnen, um Abnahmegarantie zu gewährleisten, wächst. Um gemeinsam ein Zeichen zu setzten: Wir sehnen uns nach hochwertigen Produkten und sind bereit, dafür weiterhin einen fairen Preis zu zahlen.

Ein spannender  Weg: Vom ersten Impuls bis zum gedruckten Produkt

Eine Idee ist zu Beginn oft weit entfernt und doch so nah an der praktischen Umsetzung. Die Wünsche, Vorstellungen und auch Ängste schwirren wie zusammenhanglose Fetzen umher. Es verlangt Kreativität, Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen sowie eine gute Portion strukturierten Denkens, um schließlich ein Konzept daraus zu erstellen. Dann führt eines zum anderen. Hier noch eine Absprache, da noch eine Ergänzung. Fertig ist ein Produkt erst dann, wenn jeder damit zufrieden ist. Und stolz darauf ist, Teil dieses Projektes zu sein. So geschehen beim Projekt „Mein Olivenbaum“: Ziel war es, einen Folder sowie einen Gutschein zu gestalten, der anspruchsvollen Kunden als Geschenk ebenso dienen kann wie als Vorratsbestellung. Von den Vorstellungen des Auftraggebers bis zum fertig gedruckten Produkt war es ein nicht ganz einfacher, aber durchwegs spannender Weg. Und das Gefühl, das schöne Ergebnis schließlich in den Händen zu halten, ist wunderbar. 

Herbstblues

Tiefer Nebel bedeckt das gesamte Tal. Es ist nichts zu sehen, keine Sonne, keine klaren Farben. Was bleibt ist eine Idee - den Herbst fest zu halten, solange es noch geht. Und ein letztes Mal die Gegenwart der Berge ohne Winter zu spüren.

Also ab ins Auto und darauf hoffen, dass es weiter oben die Sonne geschafft hat ihren Platz zu behaupten. Man wandert also durch den feuchten tiefgrauen Wald und verliert langsam die Hoffnung. Melancholische Gedanken gewinnen die Oberhand und erzählen im Kopf ihre eigenen Geschichten - über Vergänglichkeit. So spielt der Herbst; einmal im Jahr wird man daran erinnert, dass trotz allem Modernen und Fortschrittlichem ein Kreislauf besteht, der größer ist als man selbst.

Man hält kurz inne, es drückt und die Frage wird laut, ob es das alles wert ist. Genausogut könnte man die Kamera wegpacken und nach Hause fahren. Dort ist es warm und das Feuer im Ofen gibt einem Kraft. Dazu trinkt man Tee. So ergibt man sich also der Gemütlichkeit und beschließt, umzukehren. Beim Umdrehen zeichnet sich schon auf dem Boden das bevorstehende Ereignis ab. Die Schatten der einzelnen Blätter werden schärfer und ein Schauer aus Adrenalin erfüllt den müden Körper - die Sonne. Plötzlich wird enem klar, was es mit dem Herbst auf sich hat. Das ganze Jahr über gibt es kein bedrückenderes Grau und dennoch ist er zu Farben fähig, wie es sie nur an einem Herbstmorgen gibt. Fast verschüchtert von den Impressionen greift man vorsichtig zur Kamera, als ob der Moment zerbrechlich wäre. Das anschließende Foto bleibt wie gewohnt nur ein kläglicher Versuch, etwas festzuhalten, was so einmalig wie jede Schneeflocke ist. Das Foto selbst soll die Geschichte erzählen. Ohne ihr ist das Foto einfach nur nett anzusehen.

 

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